Reisebericht über Marokkofahrt vom 30.11. – 07.12.2010

Teilnehmer: Björn Radszuns, Thomas Kern, Arno Herms, Marcus Waldsteiner, Rainer Weber Thomas Winkler, Hans Gschwendtner, Cornelia Janus, Walter Kepplinger, Peter Kalb.
Unterkunft im Hotel Aglou Beach in Aglou Plage bei Tiznit ca. 100 km südlich von Agadir mit Halbpension für € 25,--/Person und Tag. Adresse: Hotel Aglou Plage Tiznit 85000 – B.P.46 – Maroc, Tel 00212 528 613034 Fax 00212 528 613039 Email: agloubeach@menara.ma   website: www.agloubeach.com 
Die Fahrt nach München erfolgte in der Nacht vom Montag auf den Dienstag mit zwei 2 privaten Kleinbussen. Die Fahrzeuge stellten wir bei einem Bauern bei Erding ein, der uns zum Flughafen brachte und wieder abholte. Einstellkosten mit Transfer € 40,--/Woche pro Fahrzeug. Flugkosten ca. € 248,--/Person. Abflug erfolgte um 5.10 Uhr. Der Flug dauerte aufgrund starken Gegenwindes von über 200 km/h statt der geplanten 4 Stunden Flugzeit 5 Stunden 40 Min.  

1. Tag Dienstag 30.11.2010  

Ankunft am Flughafen Agadir erfolgte ca. um 10.00 Uhr Ortszeit bei strömendem Regen ca. 18°, Zeitverschiebung um eine Stunde nach hinten.

Der Flughafentransferfahrer erwartete uns. Auf der Fahrt Richtung Tiznit wurde bereits das nicht unbedeutende Thema Bierversorgung mit dem Fahrer erörtert. Dieser gab uns zu verstehen, dass in Supermärkten oder anderen Geschäften offiziell kein Bier erhältlich sei. Aufgrund unserer etwas ratlosen Blicke sah sich der Fahrer offensichtlich veranlasst, uns unmittelbar in eine Kneipe in Tiznit zu chauffieren. In einer belebten Geschäftsstraße führte er uns durch eine Einfahrt über einen Hinterhof in eine gut versteckte Kneipe. Von außen waren keinerlei Hinweise erkennbar. Wegen der blauen Farbe am Torbereich nannten wir nannten sie die blaue Lagune. 

Nachdem wir uns gestärkt und auch dem Fahrer einen Tee ausgegeben hatten, fuhren wir die restlichen 15 km nach Aglou Plage. Mittlerweile hatte es zu regnen aufgehört aber der Wind wehte kräftig aus Süden.  Angekommen im Hotel Aglou Beach, das auf Anhieb einen recht ansprechenden Eindruck vermittelte, wurden uns fünf gepflegte Zimmer mit Balkon und Meeresblick zugeteilt.

  Wir verstauten unser Gepäck in den Zimmern und unternahmen einen ausgedehnten Spaziergang in die nähere Umgebung. Der Wind wehte noch zu kräftig, um irgendwelche Gleitschirmaktionen durchzuführen.  Zum Abendessen gab es Hühnchen mit Kartoffeln und Gemüse aus einer Backofen-Terrine, was allen sehr gut schmeckte. Als Getränke bekamen wir Bier und Wein, allerdings waren die Hotelvorräte bereits an unserem ersten Abend erschöpft.

2. Tag Mittwoch 01.12.2010  

  Beim Frühstück, bestehend aus frisch gepresstem O-Saft, französischem Baguette, Marmelade, Streichkäse und reichlich Cappuccino, kam uns die glorreiche Idee, bei der Hotelleitung anzufragen, ob uns nicht ein gefüllter Kühlschrank zur Eigenbedienung zur Verfügung gestellt werden könnte.  Dem Vorschlag wurde seitens der Hotelleitung zugestimmt, allerdings musste dieser in einem unserer Zimmer aufgestellt werden. Walter und Hans waren in höchst dankenswerter Weise damit einverstanden und schon am Abend befand sich auf Zimmer 212 ein gefüllter Kühlschrank . Preis pro Halbe € 4,--    Durch telefonische Vermittlung der Hotelierstochter Maryam wurde Kontakt zum Nigel dem englischen Startplatzbetreiber hergestellt und die Fahrt von 15 km mit 2 Taxis organisiert. Pro Person hin und zurück € 5,--. Unten am Landeplatz wurden wir von einem Jeep abgeholt € 3,--/Kopf. Als wir oben ankamen fiel etwas Regen, der sich allerdings bald verzog.

 

 

Der Startplatz erwies sich als eine schöne große bekieste Fläche. Tageskarte pro Flieger € 2,50.    Es war auch eine Gruppe Italiener mit oben, die aber bald starteten. Somit hatten wir die Fläche fürs Groundhandling für uns alleine. Der Wind wehte relativ stark seitlich von Norden, was das Starten etwas schwieriger gestaltete. Der Gleitflug zum Landeplatz dauerte dann ganze 4 Minuten.  Fliegerische Ausbeute: 

http://xc.dhv.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=show_flight&flightID=216889 

Der marokkanische Mitarbeiter des Engländers besorgte uns Sandwiches und Bier. Das Bier gab es aber erst nach dem Flug am Landeplatz, weil Biertrinken vor dem Start ausdrücklich verboten ist. Einige Wochen zuvor soll sich bei Casablanca ein schwerer Gleitschirmunfall ereignet haben, bei dem Alkohol im Spiel gewesen sein soll. Nach Auskunft des Engländers sollen nach dem Unfall sogar die Starplätze bei Marrakesch durch die Polizei gesperrt worden sein.  Die Rückfahrt zum Hotel erfolgte wieder mit den Taxis, in denen wir allerdings ziemlich eng saßen. Vom Startplatz konnten wir beobachten, dass unten auf der Landstraße ein öffentlicher Bus fuhr.

    Zum Abendessen gab es Salat, Calamares mit Reis und zum Nachtisch Karamellcreme.   Heitere Beiträge nach dem Abendessen sorgten für mancherlei Kurzweil und ließen die Zeit bis in die Morgenstunden im Flug verstreichen. Dieser Abend ging als der längste in die Annalen der Marokkofahrt ein. So mancher hatte am nächsten Morgen noch Bauchschmerzen vom Lachen. Es erübrigt sich darauf hinzuweisen, dass die Bestände auf 212 von einem gewissen Schwund gezeichnet waren und einer Nachlieferung bedurften.

3. Tag Donnerstag 02.12.2010
Die direkte Nähe zum Strand und die Weitläufigkeit der Umgebung veranlassten so machen Sportsfreund in der Früh einen Dauerlauf zur körperlichen Ertüchtigung mit anschließendem Bad im Atlantischen Ozean zu absolvieren. Eine Aktivgruppe konnte hierbei sogar auf dem Aglou Hill zwei recht passable Startplätze erkundschaften.  Nach dem Frühstück war Briefing angesagt und nach einem demokratischen Meinungsfindungsprozess einigte sich die Gruppe darauf zum Nigel mit dem öffentlichen Linienbus zu fahren. Um 11.00 Uhr war die gesamte Mannschaft zur Abfahrt gerüstet. Im Gepäck Brotzeit aus dem kleinen Supermarkt und etwas gegen den Durst. Der Renner waren Weißbrot mit Thunfisch in Tomatensauce. Der Fußweg vom Hotel zur Kreuzung Richtung Mirleft dauerte ca. 10 Minuten. Dort nahmen wir in den Bus Richtung Süden. 

 

Die Fahrt mit dem in die Jahre gekommenen Bus hatte einen gewissen Unterhaltungswert. Das unsynchronisierte Getriebe krachte derart beim Schalten, dass es den ganzen Bus erschütterte. Wir saßen aber nicht so eng wie in den Taxis, die Gruppe war zusammen und die Fahrt kostete pro Person nur € 0,40 . 

Am Landeplatz riefen wir oben beim Engländer an und baten um Transfer. Adresse Nigel, Tel. 00212 676 318655, email nigel@paraglidemorocco.com, website: www.paraglidemorocco.com  Ein Teil der Gruppe fuhr mit dem Jeep, der andere erklomm die 200 hm in walk & fly Marnier zum Startplatz.   Der Wind kam schön von vorn. An diesem Tag wurden lange, startüberhöhende Flüge mit Toplanding, und Weiterflug gemacht. Zwischendrin gab’s Brotzeit am selbstgebauten Tisch. 

Unsere Flüge an diesem Tag:
http://xc.dhv.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=show_flight&flightID=216890 http://xc.dhv.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=show_flight&flightID=216545 http://xc.dhv.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=show_flight&flightID=216540

Beim letzen Flug vereinbarten wir bis zum Meer an die Düne zu fliegen.
http://xc.dhv.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=show_flight&flightID=216891 http://xc.dhv.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=show_flight&flightID=216544 http://xc.dhv.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=show_flight&flightID=216541 

  Ein kleiner Hupfer von der Düne an den Strand und ein erfrischendes Bad im Meer krönten den Flugtag. Zurück in Aglou Beach gelang dem Arno noch ein Soaringflug im Wettstreit mit zwei Franzosen direkt unten an der Promenade. Allerdings legt er seinen Schirm unfreiwillig auf dem Dach der Mosche ab, womit der den Unwillen des zuständigen Offiziellen auf sich zog. Ein weiterer Offizieller etwas milder gestimmt, klärte die Situation. Somit erübrigte es sich, Arno in einem marokkanischen Gefängnis besuchen zu müssen.  

   

 

Zum Abendessen gab es Gemüsesuppe, Hackfleisch - vermutlich Schaf oder Ziege - mit Gemüse und Ei in der Terrine und einen Jogurt aus der Originalverpackung. Hat ei gentliche allen geschmeckt. Ein ähnliches Programm wie am Vorabend rundete den Tag ab.

 

3. Tag Freitag 03.12.2010
Geplant wurde ans Felsentor Richtung nach Laxira Richtung Süden zu fahren, um die Sehenswürdigkeit anzuschauen und um dort eventuell auch zu soaren. Die aufkommende Bewölkung ließ allerdings Zweifel an dem Vorhaben aufkommen. Alternativen wurden besprochen und während man so beratend auf der Hotelterrasse zusammen saß, tauchten plötzlich vom Aglou Hill kommend zwei Schirme auf. Es waren die beiden Franzosen, die auch im Hotel wohnten. Kurzerhand wurde beschlossen, zu Fuß den Agluo Hill zu besteigen und unser Flugglück von dort zu probieren. Getränke und Brotzeit wurden verstaut und in ca. einer ¾ Stunde Gehzeit der Hügel erklommen. Zwei passable Startplätze erwarteten uns. Rainer, Huski und Walter zogen es vor sich mit dem Taxi fahren zu lassen. Die Strasse führte von Osten auf den Hügel, ein kurzes Stück war noch zu Fuß zu bewältigen. Eine schriftliche Anweisung auf französisch sollte dem Taxifahrer das Ziel angeben. Was hatten wir für einen Spaß beim Aufstieg, als wir uns ausmalten, eine andere Anweisung als die Zielangabe aufgeschrieben zu haben.

Nach einiger Zeit des Abwartens wurde der Wind immer besser und kam schließlich schön von vorne. Soaring, Startüberhöhnung, Toplanden und Flugzeiten bis über eine Stunde waren die Ausbeute. Gelandet wurde direkt vorm Hotel wo auch gleich das Landebier in Empfang genommen worden konnte. Ein wirklich schöner Flugtag.  Unsere Flüge an diesem Tag:
http://xc.dhv.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=show_flight&flightID=216892 http://xc.dhv.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=show_flight&flightID=216567 http://xc.dhv.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=show_flight&flightID=216582 http://xc.dhv.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=show_flight&flightID=216587 

Zum Abendessen gab es Hähnchen auf Kuskus und Gemüse, zum Nachtisch Obstsalat. Bis auf den trockenen Kuskus hat das Essen allen geschmeckt. Jedoch - die letzen Biere aus unserem Kühlschrank wurden zum Abendessen ausgegeben.
Es war 20.00 Uhr Ortszeit. Die am Morgen georderte Nachlieferung war noch nicht eingetroffen. Was war passiert, hatte man unsere Bestellung ignoriert ? War der Fahrer in einen Hinterhalt geraten ? Verhaftet von der marokkanischen Geheimpolizei ? Die abenteuerlichsten Spekulationen machten die Runde. Die Stimmung nährte sich dem Gefrierpunkt. 20.30 Uhr Geräusche, ein Hoffnungsschimmer steigerte sich zur euphorischen Ekstase. Der Barmann war eingetroffen, in Sporttaschen diskret verstaut die ersehnte Lieferung. Die Welt war wieder in Ordnung und der Abend gerettet

4. Tag Samstag 04.12.2010
Heute sollte das Ziel Felsentor Laxira in die Tat umgesetzt werden. Handlungsschwanger begaben wir uns wieder zur Buseinstiegsstelle Richtung Sidi Ifni. Eine Befragung des Fahrkartenkondukteurs ergab allerdings, dass der Bus leider nicht bis Laxira fährt. Auf die Frage ob er wüsste wie weit der Bus fährt oder wie viele Kilometer er hierbei zurücklegt, um ungefähr in Erfahrung zu bringen, wo wir uns dann befinden, wenn wir an der Endhaltestelle aussteigen würden, wurde nur mit einem Schulterzucken beantwortet. Hier war knallhartes Krisenmanagement gefragt - ein ad hoc Briefing brachte uns kurzentschlossen erneut zum Engländer. Das Risiko war uns zu groß, irgendwo saudumm in der Pampas rumzustehen. In gewohnter Manier, ein Teil mit Jeep ein Teil per Pedes, erklommen wir die Kante. Erstmal packten wir die Brotzeit aus und genehmigten uns ein Bierchen im dezenten Bräuningersackerl - against Prohibition ;-)  Wir waren die einzigen Flieger an diesem Tag am Starplatz. Da der Wind eher schwächer wurde, entwickelten wir keinerlei Eile uns startfertig zu machen. Der Wind blieb plötzlich vollkommen aus und begann leicht von hinten, vom Landesinnere zu wehen. Der Engländer schlenderte gemächlich bei uns vorbei und meinte lapidar: „The breeze is comming“. Alarmiert durch diese Worte kam betriebsame Hektik auf und wir machten uns startfertig. Bei Nullwind bzw. leichtem Wind von hinten starteten wir im Eilverfahren einer nach dem anderen mit viel Beinarbeit raus. Erklärtes Ziel war erneut die Düne. Mit den unterschiedlichsten Entfernungen zur Düne wurde gelandet und nach mehr oder weniger kurzem Anmarsch die Düne erklommen und ein erfrischendes Bad genommen.   Bis zum Abend wurde der Wind vom Landesinneren immer stärker. Es war ein sehr warmer trockener Wind.  Unsere Flüge an diesem Tag:

http://xc.dhv.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=show_flight&flightID=216767 http://xc.dhv.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=show_flight&flightID=216675 http://xc.dhv.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=show_flight&flightID=216893 

Zum Abendessen gab es Fischspießchen mit Pommes und Reis mit Thunfisch und Mais.  Als Abendprogramm griffen wir auf Altbewährtes zurück und sahen uns die Bild- und Videoaufnahmen der Vortage auf Björns Notebook an.

5. Tag Sonntag 06.12.2010
Heute sollte der Tag für Laxira sein. Pünktlich zur vereinbarten Zeit um 9.00 Uhr waren alle zum Aufbruch versammelt. Der Wind blies immer noch kräftig vom Landesinneren.  Durch das Vortagserlebnis reicher an Erfahrung erkundigten wir uns diesmal vorher, wie man am besten nach Laxira kommt. Als erstes nimmt man Taxis bis Tiznit. Von dort den Bus, der durchs Hinterland - nicht entlang der Küste - nach Sidi Infi und steigt in Laxira aus. In Tiznit ließen wir uns gleich zum Busbahnhof chauffieren. Gute zwei Stunden Wartezeit ermöglichten uns einen Stadtbummel und einen Besuch des Frischmarktes – orientalisch eben. 

Der Bus verspätete sich leider um eine gute Stunde. Des Wartens ungeduldig zog es ein Teil der Gruppe vor, zurück nach Aglou Beach zu fahren.  Die Busfahrt führte durch ein sehr abwechslungsreiches, teilweise sehr fruchtbares Hinterland. Ein einheimischer Flötenspieler erfreute uns und die anderen Fahrgäste durch sein munteres Spiel, was ihm den einen oder anderen Dirham einbrachte, aber auch nach geraumer Zeit zum aufhören animieren sollte.

 

Das Felsentor in Laxira, eigentlich sind es zwei, waren wirklich sehr beeindruckend. Der Wind blies immer noch sehr stark und böig vom Landesinnere. An ein Auspacken der Gleitschirme war nicht zu denken. Programm: Sightseeing, Fotoshoting, Brotzeit, ein Bad im Meer und ein Cafe in der Taverne 

       

Die Rückfahrt zum Teil per Anhalter und mit Taxis führte zuerst nach Mirleft. Dort trafen wir uns wieder und fuhren in zwei Taxis nach Aglou Plage weiter. In Mirleft führte ein lautstark geführter Disput der dort ansässigen Taxifahrer und unserem Fahrer, der aus Agadir stammte, wegen unerlaubter Fahrgastbeförderung auf fremdem Territorium zu einer kurzen Verzögerung.  Zum Abendessen gab es Fisch mit Pommes. War sehr gut. Abendprogramm procedure as usual. 

7. Tag Montag 06.12.2010
Nach kurzer Absprache einigte man sich drauf, erneut den Aglou Hill zu erklimmen. War ziemlich warm an diesem Tag und der Wind kam beim Starten nur leicht von vorn. Gleitwinkeltest zum Strand war angesagt, den der Winkei für sich verbuchen konnte. Zum Mittagessen sind wir an der Strandpromenade in einem Restaurant eingekehrt und haben Fisch gegessen.  Abendessen Hühnchen auf Spieß mit Gemüse und Reis.

   

  

8. Tag Dienstag 07.12.2010

Die Fahrt zum Flughafen nach Agadir war um 14.00 Uhr angesetzt. Der Flieger ging um 18.15. Somit hatten wir, nachdem wir aus den Zimmern ausgecheckt hatten, noch reichlich Zeit und aßen Fisch und tranken Tee.   Bis auf eine eineinhalbstündige Verspätung des Abfluges aufgrund von Computerproblemen in Agadir verlief die Rückreise recht angenehmen. Diesmal hatten wir Rückenwind und der Flug verkürzte sich um eine Stunde auf etwas über drei Stunden. Ankunft am Münchner Flughafen erfolgte um 0.10 und wir durften ausnahmsweise noch in München trotz Nachtflugverbotes ab 24.00 Uhr noch landen, ansonsten wären wir nach Nürnberg umgeleitet worden.  Der Temperaturunterschied von den spätsommerlichen Temperaturen in Marokko und den Temperaturen in München im Plusbereich waren zum Glück nicht zu groß wodurch die Akklimatisation leichter fiel. Fazit: Schön war’s haben viel erlebt, sind viel geflogen, hatten viel Spaß, wirklich Glück mit dem Wetter, Unterkunft und Essen waren recht gut. Bedanken tun wir uns beim Björn, der die Idee dazu und sehr viel reiseorganisatorische Vorarbeit geleistet hatte. 

©Peter 

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